Skulpturenweg an der Regionalpark Rundroute bei Wicker

Skulpturenweg an der Rundroute

Skulpturenweg an der Rundroute

Der Abschnitt mit fünf Steinskulpturen zwischen den Ortsteilen Wicker und Weilbach (Dammwildpark) geht auf ein internationales Bildhauersymposium im Sommer 1999 zurück. Auf etwa etwa 800 Meter können die massiven Skulpturen besichtigt werden. Nahtlos schließt sich dann der Panoramaweg mit Blick über die RheinMain Ebene an. Dieser Bereich ist definitiv ein Highlight der Regionalpark Rundroute.

Vorbild war das Projekt „Steine an der Grenze“ an der deutsch-französichen Grenze bei Merzig im Saarland. Für den Panoramaweg schufen fünf Künstler Werke aus Granit, Kalkstein, Sandstein bzw. Basalt. Das Besondere war: die monumentalen Kunstwerke entstanden – über einen Zeitraum von sechs Wochen – vor Ort, vor den Augen der Besucher, die den Künstlern mit Interesse und Respekt (zumindest vor ihrer harten Arbeit) begegneten. Aufgestellt am Wegesrand geht der Blick weit über die Rhein-Main-Ebene, von der Skyline von Frankfurt am Main im Osten über den Flughafen Rhein-Main bis zur Bergstraße im Süden und dem Pfälzer Bergland im Westen.

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#1 Die Himmelsleiter

Die Himmelsleiter bei Flörsheim / Wicker gehört zu den am meisten fotografierten Objekten des Regionalparks RheinMain. Dabei begann ihre Geschichte mit einem massiven Zweifel: „Hochhäuser, Autobahnkreuze, Siedlungsgebiete, ob da noch Platz ist für ein paar Steine?“, so fragte sich Künstler Hubert Maier. Sein erster Gedanke deshalb: „Ich mache einen großen stehenden Stein, dem Himmel entgegen.“

#2 Der Steinmantel

Der Steinmantel – Für den niederländischen Bildhauer Gerard Höweler war von vornherein klar: „Die Dimension Landschaft braucht bisweilen ein Volumen wie zum Beispiel einen Stein als Orientierungs- oder Ruhepunkt für die Augen.“ Mit der Skulptur „Steinmantel“ hat er versucht, ein Urbedürfnis der Menschen darzustellen und der scheinbar ungeordneten Natur eine Ordnung aufzudrängen.

#3 Der Schauaufsland

Der Schauaufsland – „Wenn ich dieser Arbeit einen Namen geben müsste“, sagte sich die Hofheimer Bildhauerin Ingrid Hornef, „dann Schauaufsland.“ Die sensible Landschaft sei es wert, dass man auf sie schaut. „Ich übergebe meine Skulptur der Zeit, die sie weiter bearbeiten wird, natürlichen Veränderungen und dem Verfallsprozess ausgesetzt.“ Schwer und erdverbunden steht der Riesensitz da, eine Balance zwischen stillem Innehalten und dröhnenden Flugzeugmotoren.

#4 Kreis der Steine und Ost-Stelen

Der Kreis – Die Skulptur „Der Kreis“ öffnet sich nach Osten, dem Licht zu. Diese Richtung bestimmt Bildhauer Thomas Link durch die Achse von der Klangstele im Inneren des Kreises zum Stelenpaar außerhalb. Lange Schatten werfen diese, eine helle Linie in ihrer Mitte. Die Klangstele gegenüber öffnet sich dem Wind und wandelt die bewegte Luft in Klang um.

#5 Der Stopper

Stopper – Drei Gemarkungsgrenzen stoßen hier zusammen. Auf einem kleinen Platz haben sich drei Steine versammelt. Ein Ort der Kommunikation? Eine Insel im wildwachsenden Ackergrün? Oder ein Zimmer mit Ausblick? Georg Hüter, Bildhauer aus Aschaffenburg, lässt den Betrachter im Unklaren. Aber: Sein Werk verweist auf die Zukunft. Mit dem Apfelbäumchen zwischen den mächtigen Steinen wird „die Natur korrigierend ihren Beitrag leisten“.