Regionalpark Routennetz südlich des Mains

Regionalpark Routennetz südlich des Mains

Das Regionalpark Routennetz südlich des Mains

Das Wegenetz südlich des Mains bietet vielfältige Einstiegsmöglichkeiten und lädt zu ausgedehnten Radtouren oder Wanderungen ein. Die Wege sind durchgängig beschildert und verweisen jeweils auf die nächstliegenden Regionalpark Erlebnispunkte. Spannend ist etwa eine Runde um den Flughafen Frankfurt oder ein Besuch des Langener Waldsees. Es gibt eine Menge für Jeden zu entdecken, egal ob man die alte Opelrennbahn Rüsselsheim erkundet oder den Ausblick vom Aussichtsturm am Wingertsberg genießt. Der Südwesten des Regionalparks hält für Sie eine Menge an Attraktionen bereit.

Das hessische Ried

An die Mainspitze bei Mainz schließen nach Süden auf hessischer Seite breite Grünzüge des Rheinvorlandes, der Auelandschaften und der  Altneckarniederungen bis hin zur Landesgrenze zu Baden – Württemberg an. Hier wechselt das Landschaftsbild zwischen der Wildnis der Auewälder und geordneten, kultivierten Ackerflächen mit weiten Blicken ins Land. Geologisch liegt das Hessische Ried in der „Grabenbruchzone“ des nördlichen  Oberrheingrabens zwischen Odenwald und Pfälzer Wald/Hardt. Beginnend vor ca. 45 Millionen Jahren – im mittleren Eozän – senkte sich hier aufgrund tektonischer Spannungen im Zusammenhang mit der Alpenbildung die Erdkruste ab und tut dies bis heute! In den Klimawechselphasen der letzten Eiszeit – des Pleistozäns – mäandrierten der Rhein und der Urneckar (siehe Sonderinfo) in weiten Schleifen, Nebenflüssen und Altarmen durch diese Landschaft und hinterließen weiträumig mächtige Schotter- und Kiesbänke, fruchtbare Flutlehmareale und  Flugsandflächen. Zur Römerzeit wurde das sumpfige Gebiet gemieden – die „strata montana“, die Bergstraße also, etwas erhöht am Rand des Odenwaldes – wurde angelegt. Mit der Rheinbegradigung durch Ingenieur Tulla und Nachfolger im 19.Jh. und spätestens dem Generalkulturplan von 1925, der die Entwässerung der oft staunassen Böden zur Folge hatte, ist das Ried zur „Gemüse-, Salat und Spargelkammer“ geworden. Das relativ warme und trockene Klima einerseits sowie die fruchtbaren Böden andererseits sind ideal für viele Sonderkulturen – eine künstliche Bewässerung ist aber oft unabdingbar. Der immer noch prägende amphibische Charakter der Region kommt im Namen „Hessisches Ried“ zum Ausdruck.

hessisches ried

Regionalpark RheinMain Südwest GmbH
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65451 Kelsterbach
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Fax: 06107- 773400
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Regionalpark Freizeitkarten

Regionalpark Freizeitkarte Südlich des Mains, Teil 1
Regionalpark Freizeitkarte Südlich des Mains, Teil 2
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