FERNrohre, Flörsheim

FERNrohre, Flörsheim

Über die FERNrohre

Warum sollte man die Bilder berühmter Bauwerke auf eine riesige Schutthalde projizieren? Gehören die Akropolis oder der Eiffelturm auf den Müll? Nein, natürlich nicht. Oder doch? Aber so ist das mit der Kunst. Die sieben „Fernrohre“ von Ingrid Hornef unweit der St. Anna Kapelle sind Landschaftskunst im besten Sinne. Rätselhaft – aber jeder kann sofort mitreden!

2002 hat die Hofheimer Künstlerin Ingrid Hornef die sieben Röhren auf dem Plateau oberhalb der Wickerbachaue installiert. Man linst durch die verzinkten, in etwa 1,60 Meter Höhe aufgeständerten Eisen-Rohre und hat automatisch die Wickerer Müllberge im Visier. Doch mit einer Plexiglasscheibe und einer Folie, die in den 75 Zentimeter langen und 10 Zentimeter durchmessenden Röhren fixiert sind, entsteht noch ein ganz anderer Eindruck: Als hätte die Stadt Flörsheim dort auch ein paar weltberühmte Bauwerke endgelagert. Edles trifft auf Nicht-Edles, Erhaltenswertes auf Weggeworfenes, mühsam Restauriertes auf Nicht-verrotten-Wollendes.

Was einem Ingrid Hornef, die außer in Hofheim auch im französischen Bages lebt, damit sagen will? Das ist wie immer bei der Kunst – nämlich der Phantasie des Betrachters überlassen. Wer mehr von der im hessischen Friedberg geboren Künstlerin sehen will, kann das auf dem Panoramaweg tun. Denn außer solchen Rätsel-Installationen erstellt sie auch ganz klassisch Plastiken und Skulpturen und arbeitet dabei mit Stein, Holz, Eisen und Ton.

Weitere Informationen zur Künstlerin unter www.ingridhornef.de

 

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