Berger Warte

Berger Warte

Die Berger Warte wird erstmals im Jahre 1340 als „Geierswarte“ erwähnt. Sie ist damit älter als die Frankfurter Landwehr. Dieser Turm wurde erbaut, um den Geleitswechsel auf der „Hohen Straße“ zu überwachen, wenn Frachtwagen das Frankfurter Gebiet verließen und sich in den Schutz eines anderen Gebietsherren begaben. 1552 zogen im Schmalkaldischen Religionskrieg die Landsknechte des Herzogs Moritz von Sachsen, des Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Culmbach und des Landgrafen Philipp von Hessen vor Frankfurt. Sie erstürmten Bergen, plünderten es aus und zerstörten die Berger Warte.

Im Jahre 1557 wurde die bisher zum Teil aus Holz bestehende Warte ganz aus Stein wiedererrichtet. Der Turm hatte damals noch keine Treppe. Der Wächter kletterte mit einer Leiter in das Innere des Turmes. Dass die Warte notfalls verteidigt wurde, beweist die kreisförmige Umwallung, die heute noch zu erkennen ist. Diese Anlage ist wahrscheinlich mit dem später angelegten Verteidigungsgraben, der „Landwehr“ in Verbindung zu bringen, zu der auch der Berger „Landgraben“ gehörte.

Bei der Berger Warte befinden Sie sich an Frankfurts topographisch höchstem Punkt, der 212,6 m über NN liegt. Dieser Ort und sein Umfeld haben eine große lokalhistorische Bedeutung.

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GrünGürtel Radrundweg

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