
Radschnellwege im Regionalpark
Die Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH begleitet den Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt (FRM 1) von der Planung bis zum Bau. Sie arbeitet eng mit den Kommunen zusammen, organisiert Bürgerbeteiligungen und sorgt dafür, dass die Trasse sicher, naturnah und komfortabel gestaltet wird – zum Beispiel mit Brücken, Unterführungen oder Beleuchtung. Fördermittel von Land und Bund fließen über die Regionalparkgesellschaft in das Projekt, wodurch die Strecke in hoher Qualität umgesetzt wird. So entsteht eine attraktive, sichere und schnelle Radverbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt.

Was ist ein Radschnellweg?
Ein Radschnellweg ist eine besonders hochwertige und leistungsfähige Fahrradverbindung, die längere Strecken schnell, sicher und komfortabel miteinander verbindet. Er ist speziell für den Alltagsverkehr ausgelegt – ideal für Pendlerinnen und Pendler, E-Bikes und alle, die zügig vorankommen möchten.
Radschnellwege zeichnen sich durch eine breite, glatte und gut ausgebaute Fahrbahn aus, auf der Überholen problemlos möglich ist. Sie verlaufen möglichst kreuzungsfrei oder mit klaren Vorrangregelungen und sind in der Regel vom Kfz-Verkehr getrennt, was Sicherheit und Fahrkomfort erhöht. Eine gute Beleuchtung, eine direkte Linienführung sowie eine ganzjährige Befahrbarkeit gehören ebenfalls zu ihren Qualitätsmerkmalen.
Ihr Ziel ist es, eine attraktive Alternative zum Auto zu bieten, Staus zu reduzieren und eine nachhaltige Mobilität zu fördern – schnell, entspannt und umweltfreundlich.
Beispiel für einen Radschnellweg:
Welche Radschnellwege gibt es im Regionalpark?
FRM 1
Verbindet Frankfurt mit Darmstadt über Neu‑Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach und Erzhausen. Erste Bauabschnitte von 6,6 km zwischen Egelsbach und Wixhausen sind bereits fertiggestellt.
FRM 2
Führt von Groß-Gerau nach Frankfurt; die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen.
FRM 3
Verbindet Wiesbaden mit Frankfurt; die Machbarkeitsstudie wurde im November 2024 fertiggestellt.
FRM 4
Verläuft von Bad Soden am Taunus nach Eschborn; die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen, kommunale Beschlüsse stehen noch aus.
FRM 5
Führt von Frankfurt über Eschborn, Steinbach, Oberursel und Bad Homburg bis Friedrichsdorf (Vordertaunus). Die Planungs- und Bauvereinbarung zwischen allen beteiligten Kommunen wurde im Juli 2023 unterzeichnet.
FRM 6
Verbindet die Wetterau‑Region (Butzbach, Bad Nauheim, Karben, Bad Vilbel) mit Frankfurt; die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen, Beschlüsse der Kommunen stehen noch aus.
FRM 7
Verläuft nordmainisch von Frankfurt über Maintal nach Hanau; die Machbarkeitsstudie ist veröffentlicht, ein Teil der Trasse wird derzeit neu geprüft.
FRM 8
Führt südmainisch von Frankfurt über Offenbach und Mühlheim nach Hanau; die Machbarkeitsstudie ist fertiggestellt, kommunale Beschlüsse werden vorbereitet.
FRM 9
Verbindet Seligenstadt über Rodgau, Dietzenbach, Dreieich und Neu‑Isenburg bis zum Flughafen Frankfurt; die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen und die Kooperationsvereinbarung zur Planung und zum Bau wurde im März 2025 unterzeichnet.
Weitere Informationen zu den einzelnen Radschnellwegen in der Rhein-Main Region finden Sie auch unter:
https://radschnellverbindungen-hessen.de/