Goetheruh, Frankfurt

Goetheruh, Frankfurt

Das Areal direkt am Waldrand an der alten Landwehr wird in Gedichten als Lieblingsplatz Goethes beschrieben. „Goethes Ruh“ hat den schottischen Landschaftskünstler Ian Hamilton Finlay inspiriert, eine Säule zu gestalten. Auf einer kleinen Kuppe liegend, eröffnet sich auch von dort ein netter Blick auf Frankfurt. Sitzend auf der Sandsteinsäule kann man dann über die eingemeißelte, leicht veränderte Textzeile „Arkadien, ein Königreich in Spartas Nachbarschaft“ sinnieren.

Der Schotte Finlay gilt als internationaler Meister der Gartenkunst. Bei seinem Frankfurter Projekt spielt er bezugsreich mit verschiedenen Aspekten. Die Goetheruh galt Ende des 19. Jahrhunderts als Wallfahrtsort, an dem vor allem Bewunderer aus der Region dem Genie huldigten. Eine Säule lässt unmittelbar an Tempel denken, an Orte, errichtet zu Ehren der Götter. Eine umgestürzte Säule … Typisch für die Werke des schottischen Künstlers ist, dass sie mit sehr dezenten Mitteln ihre Wirkung erzielen.

In unmittelbarer Nähe der beiden dem Dichterfürsten gewidmeten Ausflugsziele, Goethetrum und Goethruh, befindet sich ein weiteres: Der bei Kindern höchst beliebte Waldspielpark Goetheturm samt einem Café. Die Zeit ist dort nicht stehen geblieben seit der Eröffnung des öffentlichen Spielgeländes in den 1960er Jahren: Zu Riesenrutsche, Planschbecken und vielen Spielgeräten ist unter anderem ein Irrgarten hinzu gekommen, in dem sich das legendäre GrünGürteltier versteckt hält.

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Kontakt und Ansprechpartner

Stadt Frankfurt
Umweltamt
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60486 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 212 39100
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www.grüngürtel.de

Teil der Route:

GrünGürtel Radrundweg