6 Herbst-Touren für Familien im Regionalpark RheinMain

Der Herbst macht Lust auf Bewegung an der frischen Luft, und der Regionalpark RheinMain hat dafür viele Wege und Ziele, die auch mit Kindern gut funktionieren. Wir stellen dir sechs Ausflüge vor: drei Radtouren, ein Besucherzentrum mit Spielplatz, einen Lernbauernhof und zwei kurze Stopps in Kronberg.

1. Kunstsafari für Groß und Klein

Der Schiefer Wald: junge Bäume stehen schräg und von Stützen gehalten auf einer Wiese, dahinter liegen Felder und Hochhäuser am Horizont.
Der Schiefer Wald an der Tour 03. Foto: Regionalpark RheinMain

Die Tour 03 des Tourenguides startet und endet am Bahnhof Eschborn. Auf 31,4 Kilometern, in rund vier Stunden und mit 162 Metern Aufstieg gilt sie als leicht. Sie verbindet den GrünGürtel an der Nidda mit der Regionalpark-Rundroute am Taunushang. Der Tourenguide beschreibt sie als unterhaltsam und etwas frech. Du begegnest unter anderem Karikaturen von Chlodwig Poth, dem Baumkunstwerk Schiefer Wald, der Bronzefigur „Barfüßer“ und Giraffen auf einem Schild. Parkplätze am Bahnhof sind je nach Wochentag und Uhrzeit begrenzt, ein GPX-Track steht auf der Seite bereit. Alle Details findest du auf der Seite der Tour 03.

2. Mit allen Sinnen durch eine neue Landschaft

Der Spielpark Hochheim auf einem Hügel mit einer langen Rutsche, einem roten Kletterturm und Schaukeln aus Holz.
Der Spielpark Hochheim. Foto: Regionalpark RheinMain

Die Radrundtour 05 beginnt am Bahnhof Hattersheim (S1) und führt durch rekultivierte Kiesgruben nach Flörsheim und Hochheim. Sie ist 40,6 Kilometer lang, dauert etwa vier Stunden und hat je 224 Meter Auf- und Abstieg bei mittlerem Anspruch. Zu den Stationen gehören Aussichtspunkte, der Eisenbaum bei Flörsheim und der Spielpark Hochheim mit großen Spielflächen und Picknickwiesen, den die Park-Seite als gut für Familien beschreibt. Wer die Strecke abkürzen möchte, kombiniert sie mit der Bahn. Infos und GPX-Track gibt es auf der Seite der Tour 05.

3. Kinzigauenroute

Luftbild: Ein schmaler Steg führt durch den herbstlich gefärbten Auwald über einen dunklen Fluss.
Luftbild aus dem Auwald an der Kinzigauenroute. Foto: Regionalpark RheinMain

Eine entspannte Strecke für Freizeitradfahrende und Familien: leicht und mit zwei bis drei Stunden gut zu schaffen. Die Route folgt der Kinzig von der Mündung am Schloss Philippsruhe in Hanau durch Auwälder und Feuchtwiesen bis zum Freizeitpark Kinzigsee bei Langenselbold. Mit etwas Glück siehst du Weißstörche. Kurze Abstecher bieten der Hafenbalkon in Hanau, das Römerbad in Erlensee-Rückingen und die Wasserbüffel in Erlensee mit Aussichtsplattform. Busse fahren ab dem Bahnhof Hanau West und dem Hauptbahnhof Richtung Schloss Philippsruhe. Mehr Infos auf der Seite der Kinzigauenroute.

4. Weilbacher Kiesgruben bei Flörsheim

Das Regionalpark Portal mit Besucherzentrum: Besucherinnen und Besucher gehen über eine Wiese, daneben stehen Liegestühle und eine Fahne mit der Aufschrift Portal.
Das Regionalpark Portal Weilbacher Kiesgruben. Foto: Regionalpark RheinMain

Das Regionalpark Portal ist ein Ziel für alle, die keine lange Strecke planen. Dort gibt es einen Spielplatz mit Kletterfelsen und eine Ausstellung mit Filmen und Hörbäumen, bei der Kinder Hörrätsel lösen können. Im Naturschutzhaus laufen Familienangebote wie die Insektenwerkstatt. In der Nähe des Silbersees siehst du vielleicht Wildesel (Kulane) und Kaschmirziegen. Der Aussichtsturm hat 170 Stufen. Du erreichst das Portal mit dem Bus 820 oder über die S-Bahn-Station Eddersheim. Die Öffnungszeiten von Besucherzentrum, Turm und Naturschutzhaus unterscheiden sich, prüfe sie deshalb vorab auf der Seite des Portals.

5. Lernbauernhof und Hamsterburg in Ober-Eschbach

Drei Kinder laufen durch einen warm beleuchteten Gang der Hamsterburg, einer begehbaren, nachgebauten Hamsterhöhle aus Lehm.
In der Hamsterburg am Lernbauernhof. Foto: Stefan Cop

Auf dem Lernbauernhof Rhein-Main in Bad Homburg erkundest du auf einem Lern- und Erlebnispfad mit rund 14 Stationen, wie moderne Landwirtschaft funktioniert. Auf dem Hof leben Kühe, Schweine, Schafe und Hühner. Das Highlight ist die begehbare Hamsterburg, die eine unterirdische Hamsterhöhle nachempfindet und mit Infotafeln die Welt des Feldhamsters erklärt. Der Feldhamster ist scheu, die Hamsterburg zeigt dir seine Welt. Anreise: mit der U2 bis Ober-Eschbach und etwa zehn Minuten zu Fuß, oder mit dem Rad über die Rundroute. Eintritt und Zeiten stehen auf der Seite der Hofstation.

6. Kastaneum und Quellenpark Kronthal in Kronberg

Zwei Personen machen Rast auf einer Holzliege im Wald des Kastaneums, im Hintergrund stehen weiße Holzpfähle zwischen alten Kastanienbäumen.
Rast im Kastaneum in Kronberg. Foto: Stefan Cop

Zwei kurze Stopps in Kronberg. Im Kastaneum wurde ein historischer Esskastanienhain freigelegt. Holzpfähle erzählen von Geschichte, Sorten und Rezepten, ein Treppenweg führt zu zwei Liegen mit Blick auf die Kronberger Burg. Der Regionalpark nennt die Herbstzeit Kastanienzeit. Im Quellenpark Kronthal findest du Mineralquellen zum Wasserschöpfen, ein Wassertretbecken, ein Boulefeld und weite Wiesen. Beide Orte sind frei zugänglich und kostenfrei. Am Kastaneum sind die Parkplätze knapp, am Quellenpark gibt es Parkplätze direkt am Park.