Regionalpark RheinMain Newsletter Juni 2019

Regionalpark RheinMain Newsletter Juni 2019

Liebe Leser,

wir heißen den Sommer willkommen! Freuen Sie sich mit uns zusammen auf die schönste Zeit des Jahres und viele wunderbare Stunden im Freien. An den langen Abenden zieht es uns nach draußen. Nichts wie ab aufs Fahrrad und den Fahrtwind genießen. Erleben  Sie den Regionalpark – zum Beispiel mit unserem neuen Tourenguide.

Auch bieten  Gästeführer wieder verschiedene Touren an –  zum Beispiel anlässlich des Aktionstags auf der Regionalpark Niddaroute.

Mögen Sie es eher sportlich? Dann feiern Sie mit uns die Eröffnung des ersten Abschnitts des Radschnellweges zwischen Darmstadt und Egelsbach.

Den ganzen Sommer über gibt es viele weitere Termine, die dazu einladen, sich aufzumachen und Landschaft vor unserer Haustüre zu entdecken – einige möchten wir Ihnen wie immer in unserem Newsletter vorstellen. Oder Sie schauen auf unsere Homepage und  bei Facebook. Dort stellen wir Ihnen an jedem Wochenende einige ausgewählte, manchmal unbekannte Veranstaltungen und Orte zum Entdecken vor.

Erleben Sie den Sommer mit uns!

Ihr Team vom Regionalpark RheinMain

Neuer Regionalpark Tourenguide

Druckfrisch liegt der neue Regionalpark Tourenguide vor. Die 72 Seiten starke, handliche Broschüre beschreibt die 10 schönsten Touren im Regionalpark RheinMain.

Ob zu Fuß oder mit dem Rad – auf 550 einheitlich ausgeschilderten Kilometern kann man bereits heute im Regionalpark RheinMain Sport treiben, die Landschaft genießen oder sich einfach den Wind um die Nase wehen lassen. Mit dem neuen Tourenguide haben wir nun unser Angebot erweitert. Das kompakte Heft bietet fertig ausgearbeitete Vorschläge für Radtouren, Wanderungen und Ausflüge.

Insgesamt 10 Touren ausgewählt und aufbereitet. Jede Tour erzählt ihre eigene Geschichte, sie hält aber auch ganz praktische Einkehrtipps bereit. Touren-Attribute und Highlights auf der Strecke werden erklärt und weisen jeweils auf ihre speziellen Charakteristika hin.

Zu jeder der 10 Touren  gibt es eine von erfahrenen Wander- und Radfahrprofis geschriebene Wegbeschreibung. In der „Tourenstory“ werden die Highlights der Strecke aufgegriffen und Hintergründe erläutert. Die wichtigsten Infos sind optisch hervorgehoben und Bilder lassen schon beim Blättern „Regionalpark-Feeling“ aufkommen.

Der Tourenguide ist in den Regionalpark Portalen Weilbacher Kiesgruben und Wetterpark Offenbach kostenlos erhältlich. Auch kann er gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlages kostenlos bestellt werden.

Unser Ausflugstipp: Die Regionalpark Niddaroute

Die Regionalpark Niddaroute ist unsere Einladung, einen Fluss und seine Landschaft zu erkunden. Zwischen der Quelle im Hohen Vogelsberg und der Mündung in den Main bei Frankfurt-Höchst liegen 90 Kilometer Landschaftserlebnis voller Kontraste. Vom idyllischen Naturpark Hoher Vogelsberg über die landwirtschaftlich geprägte Wetterau führt die Route in die städtisch geprägte und pulsierende Mainmetropole Frankfurt. Dort geht sie in den GrünGürtel Frankfurt über, der als wichtigstes städtisches Naherholungsgebiet die gesamte Nidda-Aue umschließt. Am ehemaligen Höchster Mainhafen, Zeugnis eines bedeutenden Industriestandorts, mündet die Nidda in den Main.

Bergab begleitet die Route den tosenden Bergbach, berührt blühende Wiesen, folgt heckenreichen Tälern und lotst durch verwinkelte Fachwerkorte. Am Nidda-Stausee, spätestens im Städtchen Nidda, ist die rasende Abfahrt vorbei. Sanft führt die Regionalparkroute weiter durch die fruchtbare Talebene der Wetterau, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, entlang der Nidda, die hier und da wieder ihrem ursprünglichen Verlauf folgt. Bis die Skyline der modernen Mainmetropole am Horizont erscheint und das städtische Leben sichtbar wird.

Die flache Wegeführung erlaubt es, die renaturierte Flusslandschaft entspannt zu genießen und mit etwas Glück entdeckt man einen Biber beim Burgenbau. Zahlreiche Erlebnispunkte, wie der Alte Flughafen in Bonames oder die Nidda Treppe in Bad Vilbel, laden zum Verweilen ein!

 

20. Juni 2019
Aktionstag auf der Regionalpark Niddaroute

Wir feiern unser erstes großes Regionalpark Routenfest 2019.

Von Bad Vilbel bis zum Hoherodskopf wird es wieder ein buntes Treiben geben. Das Programm ist so vielfältig wie die Landschaft an der Nidda. Viele Highlights und tolle Erlebnisse gibt es zu entdecken – Zahlreiche Freizeiteinrichtungen, Vereine, Gastronomen und Kultureinrichtungen haben sich ein buntes Programm überlegt.

Auch Sie sind eingeladen, sich an diesem Feiertag auf zu machen. Unterwegs können Sie immer wieder Station machen, die zahlreichen Facetten und grünen Schätze der einmaligen Flusslandschaft erleben, kleine und große Attraktionen entdecken.

Unsere Regionalpark Gästeführer sind an diesem Tag für Sie vor Ort und informieren Sie über Ausflugsmöglichkeiten und Erlebnispunkte entlang der Strecke. Eine Übersicht über die Strecke und Stationen finden Sie hier:

Aktionstag Regionalpark Niddaroute

Wer es sportlich mag, der kann bei der Radtour unseres Gästeführers Eckhardt Riescher mitradeln. Herr Riescher kennt die Nidda „wie seine Westentasche“ und hat bestimmt die eine oder andere spannende Anekdote zu erzählen.

Der Radschnellweg wird eröffnet

Freie Fahrt ab 6. Juni

Am 6. Juni eröffnet Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir den ersten Hessischen Radschnellweg. Dann heißt es ab sofort freie Fahrt auf dem ersten Teilabschnitt zwischen Darmstadt und Egelsbach.

Großes Eröffnungsfest am 23. Juni

Am Sonntag, den 23. Juni wird im Rahmen des großen Events „Radschnellweg live“ ein buntes und informatives Programm direkt am Radschnellweg in Egelsbach geboten. Ab 11 Uhr laden die Veranstalter in die Schillerstraße nach Egelsbach zum unterhaltsamen Bühnenprogramm mit Talkgästen und Musik ein. Zahlreiche Stände zum Informieren und aktiven Ausprobieren moderner Fortbewegungsmittel ermöglichen ein erstmaliges aktives Erleben des neuen Radschnellweges.

Das Start-Event „Radschnellweg live“ ist ein Projekt des Regionalparks RheinMain in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie den beteiligten Kommunen, der Hochschule Darmstadt und hr-iNFO.

Das Regionalpark Sommerprogramm 2019 Juli – August

Mitte Juni wird das zweite von insgesamt drei Programmheften des Regionalpark Sommers 2019 erscheinen. Unter dem Motto „Lust auf Landschaft“ haben wir darin wieder besondere Veranstaltungen für die Monate Juli und August zusammengestellt, die insbesondere auch in den Sommerferien zu Landschaftserlebnissen direkt vor der Haustüre einladen.

Bitte beachten Sie, dass für viele der Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich ist. Informieren Sie sich vorab über Treffpunkte, nötige Ausrüstung oder anfallende Kosten.

Zahlreiche weitere Veranstaltungen und Ausflugstipps finden Sie auch auf unserer Homepage.

Was wird aus dem Lindenbäumchen?

Es hat sich schon herumgesprochen – das Regionalpark Lindenbäumchen  in Oberursel ist umgefallen!

Ihr Stamm war innen durch Pilzbefall und Trockenheit sehr angegriffen.  Dennoch ist es eher ungewöhnlich, dass eine Linde einfach umgefallen ist, denn solche alten Bäume auch mit unterschiedlichen Lasten sind keine Seltenheit.

Nun soll sie vorerst nicht entfernt werden. Für viele Oberurseler Bürger und Regionalpark Besucher war der einst so mächtige Baum mit seinem Rahmen ein besonderer Ort, der nicht von heute auf morgen verschwinden soll. Ganz in Ruhe soll in den nächsten Monaten über die  Zukunft der alten Linde entschieden werden. Auch die Künstler der Vitrine  Winter/ Hoerbelt und die Autorin der Geschichte „Der Baum denkt“ Saskia Hennig von Lange, haben sich  bereits vor Ort einen Eindruck von der Situation verschafft.

Für den Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. (KSfO) und dem Regionalpark RheinMain ist es wichtig, eine gemeinsame Lösung aller Beteiligten zu finden: Das Naturdenkmal Lindenbaum weist auf einen historischen Ort mit vielen Geschichten hin und hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, auch dass sie jetzt nicht mehr senkrecht steht sondern liegt, ist Teil ihrer Geschichte und ein Merkmal der stetigen Veränderung der Natur.

Wichtig ist aber, dass auch in Zukunft dieser besondere Ort erhalten bleibt. Deshalb soll die Linde zunächst in ihrer derzeitigen Lage stabilisiert werden. Es ist vorgesehen, dass die Äste, auf die sich der Baum derzeit auf den Boden „stützt“ so weit gekürzt werden, dass der Stamm auf der Strebe der Vitrine zu liegen kommt.

Die nächste Lesung am 18.8. findet auf jeden Fall statt. Sie war schon im Vorfeld als eine besondere geplant: mit Picknick und mit zusätzlicher musikalischer Untermalung bereits schon ab 14 Uhr. Jetzt ist die Veranstaltung erst recht besonders: mit einer veränderten Perspektive der Zuhörer auf die Linde und auch der Linde auf ihre Umgebung.

Unter:http://www.saskiahennigvonlange.de/lindenbaeumchen/ können übrigens Auszüge aus den bisherigen Episoden von „Der Baum denkt“ nachgelesen werden.