Klimaroute (im Aufbau)

Was will die Klimaroute?

Was heißt Vermittlung von solch komplexen naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen wie Klimawandel in der Praxis? Wie kann ein Phänomen, welches uns erst in ein, zwei Generation voll erreicht, erklärt und zugänglich gemacht werden? Wie kommt man auch an jene Leute heran, die keine Fragen stellen?

Vermittlung von Unsichtbarem

Pädagogen, Aktivisten in Bürgerinitiativen und Politiker können ein Lied davon singen, wie schwierig es ist etwas zu erklären was man nicht sieht. Die erste Aufgabe also: darstellen und visualisieren. Was ist daher logischer als mit den Visualisierungsspezialisten par excellence zusammenzuarbeiten, mit Designern und Künstlern.

Nun ist aber keineswegs klar, auch für Klimaspezialisten, WIE man das Phänomen am besten darstellt. Sonst wäre es ein Leichtes zu sagen: stellt dies so oder so dar, dann kapieren es die Leute und können damit umgehen. Wichtig ist daher die Freiheit auch für die Entwerfer zu gewährleisten. Die Stadt Offenbach, die in Zusammenarbeit mit Designern schon beim Wetterpark sehr gute Erfahrungen gesammelt hatte (der allerdings eine klare thematische Struktur hatte), ging daher nicht auf Designbüros zu, sondern auf die Hochschule für Gestaltung. Zusammen mit den anderen Kommunen, Frankfurt am Main, Kelsterbach und Mühlheim und der Hochschule wurden die Themen herausgearbeitet, in einem Forschungs- und Entwurfsprozess. Dabei ging es darum, Themen erst einmal zu identifizieren, die zentrale Bedeutung haben und die man überhaupt visualisieren kann.

So entstand ein Prozess, in dem in einem engen Austausch zwischen städtischen Planern unterschiedlicher Ressorts, Designern, dem Regionalverband, zahlreichen Regulierungs- und Genehmigungsbehörden sowie externen Fachleuten binnen eines Jahres die Klimaroute entstand. 

Eines der zentralen Motive der Klimaroute ist es, das Thema nach außen, zu den Menschen zu tragen und nicht zu musealisieren. Ziehen wir zum Vergleich ein anderes Projekt zur Vermittlung von Klimathemen heran. Es ist eines der Leuchtturmprojekte in Deutschland zum Thema Klima: das Klimahaus in Bremerhaven. Es ist faszinierend, aber es bleibt noch immer ein museumsartiges Gebilde, das gezielt besucht wird. Es mischt sich nicht ins öffentliche Leben ein. Doch genau das muss geschehen: Einmischung. Und das möchte die Klimaroute.

About us

The Klimaroute – does this need a translation? It is the Climate Route, on the banks of the Main, the river that lends its name to our region. The Klimaroute consist of a series of stations, and all of them are attractive places inviting passes-by to stay for a while. They are related to a specific topic of climate change, pinpointing it to rivers worldwide. It is not teaching and preaching but inviting, and the message will be presented in a subtle way, based on designs of the well-known HfG, the Hochschule für Gestaltung in Offenbach, one of the leading academies of arts and design.

This website is the key to additional information and for details; with facts, interviews and deep links to a wealth of relevant sources, and it will be updated regularly.

The Klimaroute is one product of C-Change, which is an international project carried by a team of public authorities from Germany, the UK, France, Belgium, Luxemburg and the Netherlands, led by Groundwork London. Because of its European relevance and the importance of climate change, the leitmotiv, this project is receiving subsidies from the European Interreg IVB NWE programme.

As one of the German partners, the Regionalverband FrankfurtRheinMain is leading a team of 4 cities, being Mühlheim am Main, Offenbach am Main, Frankfurt am Main and Kelsterbach (representing one of the Regionalpark companies). This team is formed by officers from these authorities, and external experts, including the DWD (the Deutscher Wetterdienst, the German Met Office). Invaluable input came from the very fruitful co-operation with design students, alumni and professors of the HfG.

The Klimaroute is that branch of our C-Change activities that is addressing the general public. Behind the scenes and on an expert level we are also contributing to Climate Proofing the Plans, with all C-Change partners being responsible for instruments of spatial planning.